HISTORY

Wie alles begann………
FEMININ MASKULIN WAR EINE INTERNATIONALE AUSSTELLUNG IN GRAZ IM STEIRISCHEN HERBST 1979 IN DER ICH MIT SCHMINKVORSCHLÄGEN NEGATIV, EINER ESSBAREN GESCHICHTE ÜBER DIE LÜGE, UND MIT EINEM ROLLENBILD ÜBER ADAM UND EVA VERTRETEN WAR. KATALOG
HAUTFOTO AUF LEINEN IM STICKRAHMEN

Es war die Zeit des Feminismus, der damals relativ klar war, es ging um Gleichberechtigung am Arbeitsplatz, in manchen Ländern nach wie vor um das Wahlrecht von Frauen, und die Darstellung in den Medien gefiel uns auch nicht so recht, so kam es zu Gegendarstellung.

Wasser Foto über Rahmen FOTOGRAFIE + OBJEKTE

Fotografie und Videos waren beliebte Medien für Darstellungen von Künstlerinnen, und Ironie war ein beliebtes Mittel um sich gegen Festschreibungen zu positionieren. COMIX

FOTOCOMICS

Mit der Fotogalerie Wien war ich verbunden, ich hatte dort mehrere Ausstellungen. Dieser Film, der die Ausstellung 30 Jahre Fotogalerie Wien zeigt, ist für mich vor allem deswegen wichtig, weil so viele liebe Freunde, Bekannte, darin vorkommen, einige davon sind schon verstorben. Die Fotogalerie Wien hat die Fotokunstszene Wien wesentlich mitgetragen.

Das Wiener Künstlerhaus war viele Jahre lang meine künstlerische Heimat. Man ging zu Vernissagen, traf liebe Freunde, mit manchen hatte man schon öfter Mal da und dort ausgestellt. Es gab außerdem Mitglieder-Abende mit speziellen Informationen und Buffet, da wurden die Abende oft lang. Ich war jahrelang im Vorstand, hatte einige große und kleine Ausstellungen organisiert und auch in andere Länder transportiert. Diskurs-Abende auch mit internationaler Besetzung in englischer Sprache waren dabei. Zuletzt war ich Mitglied der Celle, die sich zuerst als kritische Instanz innerhalb des Künstlerhauses sah und Veränderungen vorschlug. Dann kam dieser erstaunliche Prozess der Umwandlung eines Künstlerhauses im Besitz und mit Definitionsmacht der Künstler zu einer Mischform mit einem Investor. Nach langem Kampf, den wir (eine Gruppe der Kritiker dieser Entwicklung) verloren, war es meine einzige Chance im inneren Frieden mit dieser Institution zu leben KEIN Mitglied mehr zu sein; das Künstlerhaus ist für mich jetzt Geschichte, es entspricht nicht mehr einer Genossenschaft von Künstlern+Künstlerinnen.

Das Ego und die Anderen war meine letzte Aktion im Künstlerhaus, ein Diskurs im Salon im Rahmen der Ausstellung 600MIO mit der Kuratorin, einem Förderer, einem Galeristen, und einer Intervention mit den Tänzerinnen von Raumspiele, die während ihrer Bewegungen im Raum auf I-Pads wie auf Spiegel sahen. Diese waren auf Video Aufnahme gestellt, das lieferte Material für die Dokumentation der Schritte und des Raumes.

Eine sehr erfolgreiche Ausstellung die ich im Künstlerhaus konzipierte war WOHNLUST. Es ging um Künstlermöbel, Einzelstücke und kleine Serien. Mit fünf der damaligen Aussteller gründete ich zuerst FORMWIEN und später die StilbruchAG. Die Zusammenarbeit mit Josef Wais und Graf&Zyx dauerte einige Jahre + einige Ausstellungen. Unsere Erfahrungen fanden viele Jahre später als Eröffnungsausstellung im TANK, einer Ausstellungshalle von Graf&Zyx mit Phantasie und Nutzen eine Dokumentation.

Immer wieder arbeitete ich temporär mit Künstlerkollegen an gemeinsamen Projekten, mit Rina Grinn am Flakturm, Mediocrityplayer blieb unvollendet, mit Raumspiele an mehreren Orten. Das ist immer wieder sehr aufregend, nicht gerade einfach, man lernt aber viel.

2008 begann ich mit Videos als Ausdrucksmittel in der Kunst. Daneben nutzte ich dann in der Folge Video auch zu journalistischen Zwecken. Mit Tischlein deck dich begann ich als Versuch in Innsbruck bei einem Seminar, dann postete ich in der Folge die meisten Videos auf YouTube, bis mich das ständige Gedränge von inzwischen Google den Kanal auf den eigenen Namen umzuschreiben nervte. https://www.youtube.com/user/motionspace und ich zu einem bezahlten Kanal auf Vimeo wechselte. https://vimeo.com/janawisniewski

IMMER MEHR FANDEN ERWÄGUNGEN ZU DEN ENTWICKLUNGEN INTERNET UND AI EINGANG IN MEINE KÜNSTLERISCHE PRODUKTION

Seit 2003 produziere ich eine INTERNETKUNSTZEITSCHRIFT, daneben nutzte ich das Internet auch für Webworks, die künstlerisch in unterschiedlicher Weise Bezug hatten zu den Entwicklungen im Netz. Diese sind großteils auf http://e-motion-artbook.com


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